Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

So, 16.11.2003 - 17:00 Uhr
Die westliche Spionage in der DDR vor und nach dem Mauerbau 1961

VORTRAG

Referent: Dr. Paul Maddrell, Dozent für Internationale Geschichte an der Universität Wales, Aberystwyth

Dr. Paul Maddrell beschreibt die Auswirkung des Mauerbaus auf die westliche Spionage in der DDR. Die Zeit vor dem 13. August 1961 bedeutete das "goldene Zeitalter" für westliche Geheimdienste: Agenten konnten leicht und in großer Zahl angeworben werden; ihre Informationen über die DDR und sowjetische Interessen waren für die westlichen Auftraggeber äußerst wertvoll. Der Vortrag befasst sich mit den Methoden der Anwerbung, dem Einsatz der Agenten und den Ergebnissen der Spionage. Mit dem Mauerbau musste die westliche Spionage in der DDR umorganisiert werden, um sich der neuen Situation anzupassen.

Der Eintritt ist frei.