Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Sa, 12.02.2005 - 17:00 Uhr
Klaus Kordon liest aus seinem Buch "Krokodil im Nacken"

LESUNG

In seinem autobiografisch gefärbten Roman erzählt Klaus Kordon die bewegende Lebensgeschichte des Manfred Lenz, der nach einem missglückten Fluchtversuch aus der DDR ein Jahr lang in Stasi-Gefängnissen verbringt. Lenz erinnert sich an seine Kindheit, seine Jugend und die Verzweiflung, die ihn mit seiner Familie zur Flucht in den Westen zwingt: ein Zeitpanorama, wie es spannender nicht sein könnte, ein Stück deutsch-deutscher Zeitgeschichte.

Klaus Kordon hat im Zeitraum von 1978 bis 2003 20 Bücher geschrieben, unter anderem: "Julians Bruder", "Die Zeit ist kaputt", "Wie Spucke im Sand", "Mit dem Rücken zur Wand", "1848", "Die roten Matrosen oder Ein vergessener Winter", "Der erste Frühling", "Tage wie Jahre", "Der Weg nach Bandung", "Ein Trümmersommer". Viele dieser Werke erhielten Literatur- und Buchpreise.

Der Eintritt ist frei.

Literatur
Klaus Kordon: Krokodil im Nacken, Beltz & Gelberg, Weinheim 2002
796 Seiten gebunden, ISBN 3-407-80893-3, € 19,90.
Als Taschenbuch: ISBN 3-407-78632-8, € 9.90.
Audio-CD der Hörcompany: 6 CDs in Box, ca. 430 Min., € 24,90.

Bei der Lesung kann die Taschenbuchausgabe des Buches erworben werden.