Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Mi, 27.07.2005 - 19:00 Uhr
Lange Nacht der Museen

Von 18.00 bis 23:00 Uhr werden stündlich Führungen durch die neue Dauerausstellung "Flucht im geteilten Deutschland" angeboten.

Die neue Ausstellung wurde am 14. April 2005 im ehemaligen Haupthaus des Aufnahmelagers eröffnet. Mit über 900 Exponaten – Originaldokumente, Fotografien, Gegenstände aus dem Notaufnahmelager und Lebenszeugnisse von Flüchtlingen – dokumentiert sie auf rund 450 qm die Geschichte der deutsch-deutschen Fluchtbewegung. In sieben Themenräumen spannt sie den Bogen von der Entscheidung zum Verlassen der DDR bis zur gesellschaftlichen Eingliederung in die Bundesrepublik. Sie fragt danach, wie es den Menschen trotz Kontrolle, Gewalt und Repression der DDR-Regierung gelang, Grenze und Mauer zu überwinden. Besonderes Augenmerk gilt dem Geschehen in Marienfelde: dem Notaufnahmeverfahren, dem Leben im Aufnahmelager und der Bespitzelung von Flüchtlingen durch die Staatssicherheit. Am Ende des Ausstellungsrundgangs vermittelt eine rekonstruierte Flüchtlingswohnung aus den 1950er Jahren einen lebendigen Eindruck von der Wohnsituation in Marienfelde.

Der Eintritt ist frei.