Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Mi, 10.05.2006 - 20:00 Uhr
Die gekaufte Freiheit: Aus der DDR-Haft in den Westen

FILMVORFÜHRUNG

Filmvorführung und Diskussion mit dem Filmemacher Jürgen Ast und dem Historiker Dr. Burghard Ciesla
Moderation: Dr. Daniel Friedrich Sturm, Zeithistoriker und Journalist

Über 33.000 Menschen wurden zwischen 1963 und 1990 gegen Waren und Devisen im Wert von rund 3,4 Milliarden DM von Bonn freigekauft.

Der 45-minütige Dokumentarfilm „Die gekaufte Freiheit“ (ARD 2004) von Jürgen Ast rekonstruiert die lange im Verborgenen gebliebene Geschichte des Häftlingsfreikaufs von den Anfängen 1963 bis in die 1970er Jahre hinein. Neben ehemaligen Inhaftierten kommen Politiker und Kirchenvertreter zu Wort.

Im Anschluss an die Filmvorführung berichtet der Filmemacher Jürgen Ast von der Entstehung des Films und seinen Erfahrungen mit den Beteiligten. Mit auf dem Podium sitzt der Historiker Dr. Burghard Ciesla, der die Produktion des Films fachlich begleitete.

Der Eintritt ist frei.