Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Di, 18.06.2019 - 19:00 Uhr
Tödliche Fluchtversuche am ‚Eisernen Vorhang‘

IMPULSVORTRAG UND PODIUMSGESPRÄCH

Plakat zur Veranstaltung
Wie viele Menschen an der innerdeutschen Grenze durch das Grenzregime der DDR zu Tode kamen, ist nach wie vor umstritten. Wie stellt sich der Kenntnisstand zu den Grenzen osteuropäischer Staaten dar, an denen sowohl DDR-Bewohner als auch Bürger dieser Staaten Fluchtversuche unternahmen? An Bulgariens Grenzen versuchten zum Beispiel 2.000 Ostdeutsche Richtung Westen zu fliehen. Mehrere Hundert schlu¬gen den Weg über Rumänien ein – in der irrigen Annahme, dass die Grenzüberquerung in diesen Ländern weniger gefährlich sei. Der Journalist Hans Steiner und der Historiker Dr. Christopher Nehring legten zu den tödlichen Fluchtversuchen am Eisernen Vorhang wichtige For-schungsergebnisse vor. Mit Dr. Georg Herbstritt diskutieren sie, warum hier weiterhin Forschung und Aufarbeitung notwendig sind.

Begrüßung: Johann Schöpf, Stv. Vorsitzender des Fördervereins der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde
Impuls: Ernst Meinhardt, Journalist
Podium: Dr. Georg Herbstritt, Wiss. Mitarbeiter beim BStU; Dr. Christopher Nehring, Wiss. Leiter Forschung, Spionagemuseum Berlin; Hans Steiner, Journalist und Autor

Der Eintritt ist frei.