Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Do, 04.12.2014 - 19:00 Uhr
Flüchtlingslager im Nachkriegsdeutschland – Migration, Politik, Erinnerung

BUCHVORSTELLUNG

Buchcover Flüchtlingslager im Nachkriegsdeutschland

Begrüßung: Dr. Helge Heidemeyer, Vorsitzender des Fördervereins Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Grußworte: Dr. Patrick Oelze, Ch. Links Verlag

Buchvorstellung: Dr. Mathias Beer, Geschäftsführer und stellv. Leiter des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde

Bildpräsentation: Dr. Henrik Bispinck, Katharina Hochmuth, Herausgeber

Podiumsgespräch: Dr. Mathias Beer, Dr. Monika Lüke, Integrationsbeauftragte des Landes Berlin, Moderation: Shelly Kupferberg (RBB)

Gitarre: Philip Blümel

Im Anschluss kleiner Empfang

Die Beiträge des Bandes befassen sich mit den Flüchtlingslagern in West-Berlin und der frühen Bundesrepublik, in denen Vertriebene und Flüchtlinge aufgenommen und betreut wurden. Im lokalen Umfeld kam es dabei oft zu Konflikten zwischen Zugereisten und Einheimischen, während Politik und Behörden um Zuständigkeiten und Finanzierung stritten. In einem Podiumsgespräch diskutieren der Migrationsforscher Mathias Beer und die Berliner Integrationsbeauftragte Monika Lüke über historische Erfahrungen und aktuelle Probleme der Unterbringung und Versorgung von Flüchtlingen.

Eine Veranstaltung des Fördervereins Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer und dem Ch. Links Verlag


Der Eintritt ist frei.

Foto:© Ch. Links Verlag