Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Do, 01.11.2012 - 19:00 Uhr
"Feindobjekt" Marienfelde - Das Ministerium für Staatssicherheit und das Notaufnahmelager

VORTRAG MIT ANSCHLIEßENDEM GESPRÄCH

Für das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) stellten Flucht und Ausreise ein brisantes Dauerthema dar. Wer die DDR verließ, arbeitete aus seiner Sicht dem feindlichen Westen zu und brüskierte so das Ministerium und seine Arbeit. Als zentrale Anlaufstelle für DDR-Flüchtlinge in West-Berlin galt das Notaufnahmelager Marienfelde dem MfS als „Feindobjekt“ ersten Ranges. Welche Maßnahmen des Ausspionierens, der Sabotage und Infiltration das MfS in Anschlag zu bringen suchte, beleuchtet der Zeithistoriker Dr. Burghard Ciesla in seinem Vortrag, um anschließend weiterführende Fragen zu diskutieren. Das Gespräch moderiert rbb-inforadio Redakteur Harald Asel.

In Kooperation mit dem Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik(BStU) und rbb-inforadio.

Der Eintritt ist frei.