Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Do, 29.10.2020 - 19:00 Uhr
Großes Kino DDR

Am 5. Juni 1962 wird der 19jährige Peter Reisch tödlich verwundet, beim Versuch die deutsch-deutsche Grenze im Harz zu überschreiten. Dem Todesschützen – der zuerst ausgezeichnet wurde und dann seinerseits in den Westen floh – wurde ein Jahr später in Stuttgart der Prozess gemacht: Das Urteil gegen F.H. wurde zum ersten gegen die sogenannten Mauerschützen. Zu diesen beiden Männern gehört auch eine Frau; ein Brief an sie stecke in der Jackentasche des Republikflüchtlings. In der Heimat fest verwurzelt, geriet sie zwischen die Fronten und lebt heute in Thüringen.

Die Geschichte dieser drei ist ein Stoff, aus dem großes Kino gemacht wird; Vajswerk macht daraus ein Recherche-Theater-Projekt. Uraufführung ist im Herbst 2020 am authentischen Ort der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde.

Mit und von: Laura Mitzkus, Charles Toulouse, Manolo Palma, Markus von Schwerin; Julia Jaegle, Paul Fenski, Mirko Winkelmann, Stefan-Paul Jacobs, Anne Decker, Christian Tietz.

Das Projekt wird gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Kosten:
10 € / erm. 7 €
Termine:
29./30.10 & 5./6.11
Tickets:
unter info@vajswerk.de


Flyer als pdf [PDF, 970,00 KB]