Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Di, 17.09.2019 - 19:00 Uhr
Fluch oder Chance für West-Berlin? Politische Reaktionen auf die Zuwanderung aus der DDR 1989

IMPULSVORTRAG UND PODIUMSGESPRÄCH

In der Geschichte der deutsch-deutschen Fluchtbewegung markiert das Jahr 1989 einen zahlenmäßigen Höhepunkt: Fast 340.000 Menschen verließen die DDR Richtung Bundesrepublik und beschleunigten durch ihren Weggang den politischen Umbruch in Ostdeutschland. Viele von ihnen strebten nach West-Berlin, wo seit 1988 zudem verstärkt Aussied-ler ankamen. PolitikerInnen des rot-grünen Senats sahen sich daher vor große Herausforderungen gestellt: Wie konnten die Ankömmlinge mit Wohnraum versorgt und möglichst rasch in die westdeutsche Gesellschaft integriert werden? Zu bedenken war auch, wie sich die starke Abwanderung auf die Lage in der DDR und das aufbrechende innerdeutsche Verhältnis auswirken würde.

Podiumsgespräch
Prof. Ingrid Stahmer
, Senatorin für Soziales und Gesundheit a.D.
Michael Cramer, 1989 Mitglied des Abgeordnetenhauses Berlin

Impulsvortrag und Moderation
Bettina Effner
, Leiterin der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich

Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und
Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls


Einladung als pdf [PDF, 390,00 KB]