Foto. Mittagessen im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

So, 21.07.2019 - 16:00 Uhr
Ortstermin: MARIENFELDE. Die rettende Insel.

Eine performative Führung zur Geschichte des Notaufnahmelagers und Übergangswohnheims Marienfelde

Berlin. Flüchtlinge überall. Im September existieren schon 53 teils temporäre Flüchtlingslager mit rund 20.000 Plätzen, im Sommer des kommenden Jahres werden es knapp 90 Lager mit 35.500 Plätzen sein, doch die Kapazitäten reichen nicht. Eine Momentaufnahme aus dem Herbst 2015? Keineswegs: Es ist das Frühjahr 1953. Das Jahr, in dem das zentrale Notaufnahmelager Marienfelde errichtet wird, ein Erstaufnahmelager für Flüchtlinge aus der DDR. Seit den 1960er Jahren werden hier auch SpätaussiedlerInnen untergebracht und seit 2010 beherbergt das Übergangswohnheim wieder Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten. Man hört Arabisch, Russisch, Farsi, Serbisch und Tigrinya. Damals wie heute heißt es Ankommen in einem fremden Land.

Mit: Judica Albrecht, Claudia Splitt und Oscar Olivio
Sounds: Daniel Dorsch
Regie/Konzept/Text: Regine Dura und Hans-Werner Krösinger

Termine: 20./21.07 und 27./28.07 jeweils um 16.00 Uhr.

Ort: Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

30 TeilnehmerInnen pro Vorstellung.
Um Voranmeldung wird gebeten:
Besucherservice
Jasmin Dieringer
Tel.: +49 (0)30 - 75 00 84 00
E-Mail an J. Dieringer

Dauer: ca. 65 min.

Eine Adaption der im Rahmen des 2. Berliner Herbstsalons 2015 am Maxim Gorki Theater Berlin entstandenen Produktion für die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde.

In Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater Berlin und dem Internationaler Bund Berlin-Brandenburg gGmbH.
Gefördert mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zum 30. Jahrestag des Mauerfalls