Foto. Wartende Flüchtlinge vor der Neuaufnahme im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Gästebuch

Ulrich Gallwitz | 28.02.2015 | 22:43 Uhr

überraschender weise habe ich ein Dokument im PC gefunden, das den Aufenthalt in Berlin belegt.
Es schrieb der Leiter des Notaufnahmeverfahrens in Berlin - Auszug:
dei Erlaubnis zum ständigen Aufenthalt in Berlin und im Bundesgebiet untersagt!"
22.04.1955

Nicht auszudenken, wenn wir in die DDR hätten zurück müssen!

Ulrich Gallwitz | 28.02.2015 | 22:30 Uhr

Meine Mutter und ich (7) kamen im April 1955 von Bitterfeld nach Marienfelde. Mein Vater ist mit den Geschwistern direkt in den Westen ausgereist. Die nächste Station hieß: Gießen
und am 15.7.1955 sind wir in Stuttgart "gelandet"!

Russ Swenson | 23.07.2014 | 15:18 Uhr

US Army 1960-62 stationed at
Andrews Kaserne.
assisted in interviewing personnel for job placement
in West. (technical)
Have visited many times since

Hans-J. Schmieder | 30.06.2013 | 17:07 Uhr

I remember this place. Lived here after my family escaped from the East. That was 56 years ago.

Eberhard Bialkowski | 16.04.2013 | 12:31 Uhr

Ich war häufiger schon in Berlin, aber bisher noch nie in Marienfelde. Da meine Mutter 1955 über Marienfelde nach Köln gekommen ist, war es für mich sehr wichtig, dieses Lager einmal zu sehen. Die Führung und die Berichte von Anna Haase haben mich sehr beeindruckt. Der Besuch hier war für mich und die meisten der Teilnehmer unserer politischen Reise einer der Höhepunkte. Hoffentlich bleibt diese Erinnerungsstätte noch lange Zeit erhalten.
Herzliche Grüße aus Bad Honnef am Rhein

Hans-Kersten Lesk | 15.08.2011 | 09:17 Uhr

Immer noch der denkwürdigste Tag meines Lebens, jede Minute eingebrannt. Am 10.04.1984 war meine Ausreise über den damaligen Strassenübergang Herleshausen. Unglaublich, ein regnerischer Tag, aber bei Ankunft an der bundesdeutschen Grenzstelle brach die Sonne durch, und mir minutenlang die Tränen, bis ich wieder lachen konnte. Die Beamten wiesen mir in freundlicher Professionalität den Weg nach Giessen. Dort lief alles trotz Überfüllung mit ebensolcher Geste ab, es waren in diesen Wochen immerhin 21.000 Menschen gekommen, 21.000 Schicksale. Am übernächsten Tag ging es weiter zu meinen lieben Verwandten nach Bayern.
Ich habe nie und nirgends nach dem 10.04.1984 das Gefühl gehabt, nicht willkommen zu sein. Danke!

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