Foto. Wartende Flüchtlinge vor der Neuaufnahme im Notaufnahmelager Marienfelde, 13. Juli 1961.
© Landesarchiv Berlin

Gästebuch

Torsten Seifert | 13.10.2009 | 18:29 Uhr

Wir meine Eltern, Mutter hochschwanger und 3 Kinder sind im November 1988 nach Berlin West übergesiedelt. Da wir erst spät abends im Lager ankamen, waren die Französichen Allierten nicht erfreut und fragten warum wir um diese Uhrzeit erst kämen. Man konnte es sich halt nicht aussuchen wann man in die Freiheit durfte! Ansonsten wurden wir herzlich aufgenommen. Allerdings waren auch zu dem Zeitpunkt viele deutschstämmige Polen und Russen in dem Lager und die Deutschen aus der "DDR" wurden eher zweitrangig behandelt. So ist meine Erinnerung an diese Zeit. Trozdem vielen Dank an alle die uns unterstützt haben im Lager.

Marita Patos | 31.07.2009 | 17:19 Uhr

Ich bin geboren und aufgewachsen in Ost- Berlin der damaligen DDR.Es war eine schwere Zeit.1977 war ich in Hoheneck, in Giessen,und dann in das Notaufnahmelager Marienfelde mit meiner Familie.Alle waren so nett und freundlich zu uns.
noch Heute kann ich diese Zeit nicht vergessen.Vielen Dank!!!!
Seit 1985 wohne ich in Kalifornien USA

Rudi Krebs | 19.03.2009 | 15:57 Uhr

Am 25.11.1957 bin ich von Thüringen nach Berlin Marienfelde geflohen. Es waren vor mir über 1000 Leute, die an einem Tag geflohen waren. Ich war 17,5 Jahre alt. Ich wurde sehr gut aufgenommen. Vielen Dank

Christian Plötz | 08.02.2009 | 20:31 Uhr

Im Herbst 1955 kam ich mit meinen Eltern und zwei Brüdern (8 und 2 Jahre alt) als 6-jähriger nach Marienfelde. Nach einer abenteuerlichen Autofahrt sind wir in Ost-Berlin in die SBahn gestiegen. Auch heute erinnere ich mich gut an die Flucht. Wir hatten nur noch, was wir am Körper trugen. Das war nicht viel, weil meine Eltern Angst hatten, entdeckt zu werden. Wir waren lange ( drei Monate ?) in Marienfelde. Ich musste erstmals in den Kindergarten gehen, damit meine Eltern die Formalitäten erledigen konnten. Von der Ankunft weiß ich, dass wir uns in lange Reihen anstellen mussten, um aufgenommen zu werden.
Später sind wir ausgeflogen worden und ins Flüchtlingslager Volkmarsen bei Kassel gekommen. Heute lebe ich in Aachen.
Marienfelde war für uns das Sprungbrett in die Freiheit.
Christian Plötz

Beate Eschenbach | 02.02.2009 | 15:02 Uhr

Meine Eltern Rolf u. Christa Eschenbach kammen 1957 aus Oelsnitz/Vogtland nach Berlin Marienfelde, vielleicht gibt es Jemanden der sich an Fam. Eschenbach erinnert.
Liebe Grüeße
Beate Eschenbach

Bernd E. Neupert | 30.11.2008 | 08:07 Uhr

Am 04.08.60 kam ich mit meinen Eltern aus Thüringend kommend im Flüchtlingslager Marienfelde an. Wir wohnten in Block W. Für mich als Kind von 12 1/2 Jahren war das alles sehr aufregend und beeindruckend. Endlich im Westen! Nach wenigen Tagen wurden wir dann nach Frankfurt ausgeflogen und kamen ins Flüchtlingslager Gießen. Von dort aus gingen wir ins Saargebiet, die Heimat meiner Mutter. Welch ein Glück für meinen persönlichen Werdegang , dass meine Eltern sich ein Jahr vor dem Mauerbau zur Flucht aus diesem Verbrecherstaat DDR entschieden hatten. Danke auch fast 50 Jahre danach für die Aufnahme im anderen Teil Deutschlands. Werde das nie vergessen!!

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