Foto. Grundsteinlegung für das Notaufnahmelager Marienfeld am 30. Juli 1952: Der Senator für Sozialwesen Otto Bach beim Einlegen der Urkunde.
© Landesarchiv Berlin

Verpflegung

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Die Wohnungen des Notaufnahmelagers verfügten alle über eine kleine Küche. Bis in die 1960er Jahre wurden diese aber kaum zum Kochen genutzt – dazu genügten weder Raum noch Ausstattung.

Auf dem Lagergelände befanden sich eine Großküche und ein zentraler Speisesaal, in dem täglich Mahlzeiten ausgegeben wurden. Das Essen lieferte die Bezirksküche Berlin-Neukölln. 1957 war ein Bedarf von 2.800 Portionen Frühstück, Mittag- und Abendessen, 250 einfachen und 150 doppelten Abflugportionen sowie 50 Mittagessen für die Kindertagesstätte vorgesehen.

1982 stellt der Berliner Senat die „Warmverpflegung“ wegen sinkender Nachfrage und Geldknappheit ein. Gegen Marken gab es nun „Kaltverpflegung“, Dosen und Tiefkühlkost. Zwei Jahre später ersetzte Bargeld die Essensmarken.

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