Foto. Grundsteinlegung für das Notaufnahmelager Marienfeld am 30. Juli 1952: Der Senator für Sozialwesen Otto Bach beim Einlegen der Urkunde.
© Landesarchiv Berlin

Einweihung

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Zum Zeitpunkt der Einweihung am 14. April 1953 war das Notaufnahmelager noch nicht bezugsfertig – dennoch war die Festveranstaltung bestens besucht: Um auf die Notlage der Stadt aufmerksam zu machen, ließ der Berliner Senat Hunderte Flüchtlinge in Bussen aus anderen Berliner Lagern nach Marienfelde bringen.

Damals erwartete kaum jemand, dass das Notaufnahmelager in Marienfelde lange bestehen würde. So steht in der Grundsteinurkunde [PDF, 70,00 KB] geschrieben: „In der festen Zuversicht, dass der Kampf um die Freiheit und Einheit aller Deutschen endgültig gewonnen wird, errichtet Berlin dieses Notaufnahmelager in Form einer Wohnsiedlung, die später eine Heimstätte freier und glücklicher Menschen sein soll.“

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