Foto. Besucher bei der Eröffnung der Ausstellung 'Flüchtlingskinder malen' am 29. August 1953
© Landesarchiv Berlin - Willy Kiel

Risiko Freiheit - Fluchthilfe für DDR-Bürger 1961-1989

Risiko Freiheit - Fluchthilfe für DDR-Bürger 1961 - 1989
Die Sonderausstellung in der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde widmete sich den unterschiedlichen Aktivitäten zur Fluchthilfe von 1961 bis 1989 als Freiheits- und Widerstandsform. Sie ging auf die einzelnen Phasen und die jeweils spezifischen Formen der Fluchthilfe ein und setzte diese in den jeweiligen politischen Kontext. Erstmals waren Originalobjekte, Fotos und Dokumente von Fluchthelfern zu sehen. Ausgewählte Biografien und Schicksale zeigten, unter welch schwierigen Bedingungen Fluchthilfe überhaupt nur möglich war.

Informationen zur privaten und organisierten Fluchthilfe nach dem Mauerbau waren ebenso zu finden wie Exponate, Film- und Tondokumente zur Kommerzialisierung der Fluchthilfe ab Mitte der 1960er-Jahre sowie zu den Veränderungen nach dem Transitabkommen. Außerdem wurden den privaten Fluchthilfeaktionen, die es im gesamten Zeitraum gab, sowie Formen der Fluchthilfe im Jahr 1989 eigene Kapitel gewidmet.

Die Ausstellung wurde mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.