Foto. Malklasse für Flüchtlingskinder des Lagers Cuvrystraße in Kreuzberg, Mai 1953.
© Landesarchiv Berlin

„Das Beste an Deutschland ist die Freiheit“

Seit Dezember 2010 betreibt der Internationale Bund e.V. im Auftrag des Landes Berlin in den Gebäuden des ehemaligen Notaufnahmelagers ein Übergangswohnheim für Flüchtlinge und Asylbewerber aus aller Welt. Das Angebot verbindet die Geschichte der deutsch-deutschen Fluchtbewegung mit aktuellen Entwicklungen des heute noch lebendigen Ortes der Migration.

Es umfasst folgende Programmpunkte:

  • Führung durch die Dauerausstellung der Erinnerungsstätte „Flucht im geteilten Deutschland“ (Dauer 1 Std.). Die Ausstellung spannt den Bogen von der Entscheidung zum Verlassen der DDR bis zur gesellschaftlichen Eingliederung in die Bundesrepublik.
  • Informationsgespräch mit der Leiterin des IB-Übergangswohnheims für Flüchtlinge und Asyl­bewerber, Frau Sternal (Dauer 1 Std.). Als Einstieg wird der ca. 10minütige Film gezeigt „Das Beste an Deutschland ist die Freiheit – Drei junge Flüchtlinge aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee erzählen von Flucht und Ankunft“.
  • Nach dem Gespräch besteht die Möglichkeit, das Wohnheimgelände, die Angebote und eine Muster­wohnung zu besichtigen.
  • Sonderprogrammpunkt (optional): Sofern zum angefragten Termin möglich, sind BewohnerInnen des Über­gangs­­wohnheims bereit, in einem moderierten Gespräch von ihren Erlebnissen und Erfahrungen zu berichten.


Dauer:
2,5 Stunden
Teilnehmerzahl:
mindestens 10 TeilnehmerInnen
Kosten:
5,00 € / erm. 3,00 €, Sockelbetrag 50,00 € (inkl. 10 Personen)
Anmeldung:
Bitte verwenden Sie unser Anmeldeformular